SUCHE

 

MEDIATHEK

    

In unserem YouTube-Channel finden Sie eine Auswahl von Filmen über unser Unternehmen.

ESG-Einscheiben-Sicherheitsglas

ESG ist ein thermisch vorgespanntes Glas. Die Vorspannung wird durch eine Wärmebehandlung des Glases erreicht. Der Herstellungsprozeß von ESG besteht im raschen und gleichmäßigen Erhitzen einer Glasscheibe auf über 600 °C und dem anschließenden zügigen Abkühlen (Abschrecken) durch Anblasen mit kalter Luft. Die charakteristische Spannungsverteilung im Einscheiben-Sicherheitsglas bewirkt, daß die äußeren Flächen zum Kern hin unter Druckspannung, der eigentliche Kern des Glases jedoch unter Zugspannung steht. Beide Spannungen müssen zueinander im Gleichgewicht stehen, denn nur so ist der stabile Spannungszustand zu erreichen, der die Sicherheitseigenschaften von ESG gewährleistet.

ESG verfügt über einen erhöhten Verletzungsschutz, denn im Falle der Zerstörung entsteht ein engmaschiges Netz von kleinen, meist stumpfkantigen Glaskrümeln und keine scharfkantigen Glassplitter.

Zusätzlich zu dieser Sicherheitseigenschaft, zeichnet sich ESG durch weitere Vorzüge aus:

  • Erhöhte Biegefestigkeit 120 N/mm² gegenüber
    45 N/mm² bei nicht vorgespanntem Floatglas
  • Erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit im Pendelschlagversuch nach nicht vorgespanntes EN 12.600
  • Erhöhte Temperaturwechsel-Beständigkeit über die Scheibenfläche
    200 K statt 40 K bei normalem Floatglas

Gehrungskante

Spezielles Abschleifen einer Kante unter 45° auf Gehrung

gesäumte Kante

Die gesäumte Kante ist eine durch kurzes Abschleifen mit Schleifpapier entschärfte Glaskante. Sie entspricht den Abmessungen der Schnittkante und ist die niedrigste Form der Kantenbearbeitung.

 

geschliffene /polierte Kante

Die geschliffene, auch polierte Kante genannt, ist eine durch Schleifen bearbeitete verfeinerte Kantenoberfläche. Diese Kanten haben ein mattes Aussehen.

Glaseinstand

Der Glaseinstand bezeichnet die Auflagetiefe eines Glases auf einem Verglasungsprofil, überlicherweise zwischen 10 mm und 20 mm.

Gussglas

Gussglas ist gegossenes Flachglas, das durch anschließendes Pressen oder Walzen die gewünschte Form erhält. Gussglas wird farbig oder farblos mit oder ohne strukturierter Oberfläche hergestellt  und wird als Ornament- oder Kathedralglas verwendet. Außerdem kann in die flüssige Glasmasse eine Drahteinlage (Drahtglas) eingewalzt werden. Dieses Drahtglas besitzt günstigere Brucheigenschaften und ist generell widerstandsfähiger als vergleichbares Gussglas.

g-Wert

Die Gesamtenrgiedurchlässigkeit (auch Gesamtenergiedurchlassgrad, g-Faktor) ist die Summe aus der direkten Transmission durch solare Strahlung sowie die Wärmeabgabe nach innen durch Strahlung und Konvektion.

Glas ohne Beschichtungen hat einen g-Wert von ca. 0,85 oder 85%

U-Wert

Der Wärmedurchgangskoeffizient U (auch Wärmedämmwert, U-Wert, früher k-Wert[1]) ist ein Maß für den Wärmestromdurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht, wenn auf beiden Seiten verschiedene Temperaturen anliegen. Er gibt die Leistung (also die Energiemenge pro Zeiteinheit) an, die durch eine Fläche von 1 m² fließt, wenn sich die beidseitig anliegenden Lufttemperaturen stationär um 1 K unterscheiden. Seine SI-Maßeinheit ist daher W/(m²·K) (Watt pro Quadratmeter und Kelvin).

Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein spezifischer Kennwert eines Bauteils. Er wird im Wesentlichen durch die Wärmeleitfähigkeit und Dicke der verwendeten Materialien bestimmt, aber auch durch die Wärmestrahlung und Konvektion an den Oberflächen.

 

Anmerkung: Für eine Messung des Wärmedurchgangskoeffizienten sind stationäre Temperaturen wichtig, damit die Wärmespeicherfähigkeit der Materialien bei Temperaturänderungen das Messergebnis nicht verfälscht.

Der Kehrwert des Wärmedurchgangskoeffizienten ist der Wärmedurchgangswiderstand RT in (K·m²)/W.[1]

  • Je höher der Wärmedurchgangskoeffizient, desto schlechter ist die Wärmedämmeigenschaft des Stoffs
  • Je höher der Wärmedurchgangswiderstand, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft.

Besonders weit verbreitete Anwendung findet der Wärmedurchgangskoeffizient im Bauwesen, wo er zur Bestimmung der Transmissionswärmeverluste durch Bauteile hindurch dient.

Verbund-Sicherheitsglas (VSG)

Verbund-Sicherheitsglas (VSG), auch Verbundsicherheitsglas geschrieben, ist eine spezielle Form eines Verbundglases, die gesetzlichen Mindestanforderungen entspricht. Sie besteht aus mindestens zwei Scheiben, meist Flachglasscheiben, und einer Zwischenschicht, meist aus reißfester Polyvinylbutyral-Folie (PVB; Foliendicke ab 0,38 mm).

 

 

warme Kante

Als warme Kante wird bei Mehrscheiben-Isolierglas ein Rand bezeichnet, bei dem der Abstandhalter zwischen den Glasscheiben aus Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit

besteht. Bei Fenstern und Türen wird der Begriff auch übergreifend für eine verbesserte Wärmedämmung im Bereich des Glaseinstandes am Flügelelement verwendet.

Wir verwenden Edelstahl und Chromatech Ultra Abstandhalter um die Wärmedämmung zu verbessern.